Für die Mobilitätswende braucht es bezahlbare E-Autos

Dass es so auf den Straßen und mit dem Klima nicht weitergeht, leuchtet ein.

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Doch die Wende weg von Diesel- und Benzin-Fahrzeugen hin zu E-Autos scheitert in der Praxis oft an hohen Preis. Branchen-Revolutionär Lars Stevenson beweist mit seinem jungen Unternehmen Elaris, dass Qualität und bezahlbare Preise zusammenpassen. Die Wirtschaftsjournalisten der „Neuen Züricher Zeitung“ sahen die deutsche Automobilindustrie jüngst in einem Kommentar bereits gefangen im „Jurassic Park“. Ihnen drohe langfristig dasselbe Schicksal wie Kodak oder Nokia, die einst vom Siegeszug der Handy-Kameras oder der Smartphones mit ihren klassischen Fotoapparaten beziehungsweise Standard-Handys vom Markt verdrängt wurden.

So weit wollen es BMW, Mercedes oder Audi nicht kommen lassen: Die VW-Tochter Audi ist vor wenigen Tagen öffentlich eingeknickt und will jetzt in China die Technologie seines Joint-Venture-Partners SAIC für seine eigene Elektroautos der Baureihen A3 und A4 nutzen. Damit brechen die Ingolstädter mit einer langen Tradition des VW-Konzerns und geben unumwunden zu: allein bekommen wir das nicht mehr hin – jedenfalls nicht in dem Tempo und zu den Konditionen, mit denen chinesische Unternehmen den Markt für Elektroautos erobern.

Im Heimatmarkt China bereits Spitze, in Europa auf der Überholspur

In China sind Elektroautos aus heimischer Produktion bei den Neuzulassungen bereits führend. Das liegt vor allem an der großen Innovationskraft, dem unternehmerischen Mut – aber auch an den deutlich günstigeren Verkaufspreisen.

Auch in Europa dürften elektrische Fahrzeuge, die in China gefertigt wurden, zunehmend an Fahrt gewinnen. Das Interesse an E-Autos steigt speziell in Deutschland, angefeuert durch staatliche Unterstützungsgelder beim Wechsel in ein emissionsfreies Fahrzeug und das drohende Komplettverbot für den Verkauf von Diesel oder Benzinern, das sich in Europa am Horizont aufbaut. Um ihr Ziel der Klimaneutralität bis zum Jahr 2050 zu verwirklichen, will die Europäische Union die Emissionen von Personenkraftwagen bis 2030 um 55 Prozent und die von Kleintransportern um 50 Prozent gegenüber 2021 senken. Bis 2035 sollen die Emissionen von neuen Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen auf null reduziert werden. Heißt faktisch: ein umfangreicher Strukturwandel der gesamten Automobilindustrie.

Der Preis für E-Autos in Deutschland ist schlichtweg noch zu hoch

Doch damit aus der angestrebten Mobilitätswende ein Erfolg wird, müssen die E-Autos vor allem eines werden: massentauglich und günstig. Bis heute sind E-Autos in Deutschland in überwiegender Zahl eher für Gut- und Besserverdiener, die den hochmotorisierten SUV gegen einen teuren E-Van ausgetauscht haben. Ein erster Schritt in die richtige Richtung, doch auch die Krankenschwester, die über Land in die Klinik pendelt, oder der Bauarbeiter, der zur Baustelle fährt, brauchen bezahlbare Angebote für moderne, emissionsfreie Autotechnologie.

Hier kommen chinesische Hersteller ins Spiel – und das deutsche Unternehmen Elaris. Gründer und Kopf hinter der Marke aus Grünstadt ist Lars Stevenson. Er steuert aus Rheinland-Pfalz ein internationales Geschäft mit chinesischen Manufakturen. Sein Unternehmen Elaris produziert bei Skyworth/Skywell, Dorcen und der GAC-Group bezahlbare E-Autos für den deutschen Markt. Seit dem Verkaufsstart im November 2022 hat Elaris 2.900 Fahrzeuge verkauft, von denen 600 Fahrzeuge bis heute ausgeliefert worden. Aktuell liegt Elaris bei 1.500 Bestellungen und strebt ein Absatzziel von 5.500 Fahrzeugen an. Für das vierte Quartal dieses Jahres peilt das Unternehmen zudem den Börsengang im Segment M-Access an der Börse München an.

Seit 30 Jahren ist Lars Stevenson Unternehmer. Früh prägte ihn dabei das Geschäft in Asien: Als Programmierer begann er in China, Computer zu bauen und in Deutschland zu verkaufen. Die Parallelen zum heutigen Geschäft des Visionärs mit E-Autos sind verblüffend. Mit Elaris vereint Stevenson das chinesische Innovationstempo mit einem einzigartigen Vertriebsmodell für E-Autos. E-Mobilität für alle ist das Ziel. Dass er drei der größten chinesischen E-Auto-Hersteller für die Zusammenarbeit gewinnen konnte, ist ein Zeugnis für den Vertrauensbasis und bestätigt den Glauben an das Geschäftsmodell des Unternehmers.

Drei Fahrzeugtypen für „das echte Leben“

Elaris sagt, das „E-Auto für das echte Leben“ im Angebot zu haben. Die Produktauswahl ist bewusst überschaubar: für Stadtmenschen gibt es den kompakten „DYO“, für Familien oder Hobbysportler den elektrischen SUV „BEO“ sowie für Transportzwecke den Sprinter „CARO“. Elaris ist jedoch nicht nur Anbieter bezahlbarer E-Autos. Neben E-Fahrzeugen hat das Unternehmen aus Grünstadt für seine Kundinnen und Kunden verschiedene Infrastrukturangebote und Ladesäulen im Angebot.
Mit der Beteiligung an autohelden erschloss sich Elaris vor Kurzem den Zugang zu einem großen Händler- und Servicenetz in ganz Deutschland.

Lars Stevenson schätzt nicht nur die bemerkenswerte Arbeitsmentalität in China. Sondern er weiß auch um die besonders hohen Erwartungen und Ansprüche deutscher Kunden. Kundenwünsche sind daher bei der Konfiguration der Fahrzeuge König: Erst wenn über die Bestell-Website die Wünsche im Detail definiert wurden, gibt Elaris den Auftrag an die Produzenten in China weiter. So kommen keine Fahrzeuge von der Stange, sondern höchst individuell konfigurierte Autos. Die Kosten für die Zulassung trägt Elaris.

Als rein chinesische Produkte will Stevenson alle seine drei Fahrzeuge nicht verstanden wissen. Der CEO: „Es ist vielmehr die gleiche Situation wie beim Apple iPhone. Entwickelt wird das Smartphone in Kalifornien, gebaut von Foxconn in China.“

 

https://www.azonline.de/welt/ratgeber/auto/fuer-die-mobilitaetswende-braucht-es-bezahlbare-e-autos-2799571

 

Relations publiques

Klaus Bönig

pr@elaris.info

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